Kirchenführung in der Aukirche Straubing-Ittling

in der Reihe: "Kirche und Cafe"

Führung

Das Aukircherl, auch: Kapelle zum gekreuzigten Heiland: Eigentlich ist der Name des Kirchleins "Kapelle zum gekreuzigten Heiland", der sich auf das Altarblatt, aber auch auf ihre Entstehung bezieht. Während des Spanischen Erbfolgekrieges, war Straubing von österreichischen Truppen 1704 belagert worden. Während dieser Belagerung wollte ein Schulmeister konsekrierte Hostien aus der geplünderten Ittlinger Pfarrkirche nach Reibersdorf in Sicherheit bringen. Doch Belagerer ergriffen ihn und raubten ihn aus. Die Hostien wurden verstreut. Fast eine Woche später fand man überraschenderweise drei dieser Hostien trotz Regens der letzten Tage völlig unversehrt im Gras liegend. Angesichts dieses Wunders wollten die Öblinger und die Ittlinger gemeinsam an dieser Stelle eine Wallfahrtskirche errichten. Doch dies wurde ihnen von den kirchlichen und weltlichen Obrigkeiten in Regensburg, München und auch von der Unterbehörde Straubing verwehrt, so dass später nur diese kleine Kapelle errichtet werden konnte. Das Verbot zur Errichtung einer Wallfahrtskirche hatte jedoch recht positive Auswirkungen für die Straubinger Stadtpfarrkirche St.Jakob. Auf diese spannende Geschichte möchte die Kulturkuratorin Birgit Gigler in ihrer Führung ganz besonders eingehen. Bei Gesprächen in gemütlicher Kaffeerunde kann die Führung ausklingen.

Referentin:

Birgit Gigler, Kulturkuratorin

Datum Sa 26.10.2019, 14.00 - 16.30 Uhr
Ort Aukirche, Aitrachstraße, 94315 Straubing
Gebühr freiwillige Spende erbeten
Veranstalter KEB
Anmeldung nicht erforderlich

Hinweis: Treffpunkt um 14.00 Uhr an der Aukirche. Führung und anschließend ca. 15.30 Uhr Cafe (wer möchte)

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