Auf den Spuren der Spätgotik in Österreich
Waldburg - Kefermarkt - Königswiesen

Von Straubing aus über Passau und das Donautal gelangen wir nördlich
über Freistadt nach Waldburg.Die Pfarrkirche ist der Hl. Maria Magdalena
geweiht. Es ist ein einschiffiges,vierjöchiges Gotteshaus mit
zweijöchigem Chor. Interessant ist schon allein das Netzrippengewölbe.
An der Westseite grüßt ein Turm. Uns locken bei diesem ersten Ziel aber
vor allem die drei spätgotischen Flügelaltäre. Sie gelten als Beispiel
besten Volkstums im Stil der Donauschule.
Wir fahren weiter nach Kefermarkt. Dort gab der Burgherr Christoph von
Zelking für die von 1470 - 76 errichtete Kirche im Jahr 1490 den Auftrag
für einen Flügelaltar. Dieser gilt als einer der größten Schnitzaltäre
Europas. Er wurde aus Lindenholz gefertigt. Adalbert Stifter rettete im
19. Jhdt. mit seiner Initiative dieses Kleinod der Spätgotik vor seiner
Vernichtung durch den Holzwurm. Er beschreibt den Altar in seinem Roman
"Der Nachsommer" .
Zur Einnahme des Mittagessens lockt dann die "Schlossbrauerei
Weinberg". Sie gilt als die erste Gasthausbrauerei Oberösterreichs.
Die Kirche "Mariae Himmelfahrt" in Königswiesen ist mit einem
Schlingrippengewölbe ausgestattet. Dieses Gewölbe gilt als höchster
Ausdruck der Baukunst der Spätgotik. Der Bau des Gewölbes soll sieben
bis neun Jahre gedauert haben, da jede der einzelnen Rippen mit
individuell bearbeiteten Steinen versehen werden musste. Der Eindruck
dieser Kirche ist faszinierend und sicher ein guter Endpunkt, bevor wir
nach einer Kaffeepause die Heimfahrt antreten.

Referent:

Helmut Staubwasser

Datum Sa 25.05.2019, 7.00 - 19.00 Uhr
Gebühr 39,- €
Veranstalter KEB
Anmeldung bei der KEB Straubing, Tel. 09421-3885, Mail: info@keb-straubing.de; www.keb-straubing.de
Anmeldung bis 14.05.2019

Hinweis: Die Durchführung der Fahrt erfolgt ab 25 Teilnehmern

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