Kirche und Cafe
Kirchenführung in der Ursulinenkirche Straubing

Kommunikative Kirchenführung zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten des Gotteshauses. Besonders wird babei eingegangen auf Geschichten hinter der Geschichte, Architektur und Zeichen der Frömmigkeit.

"KIRCHE UND CAFÉ"
"Schaue .......und höre - neige das Ohr deines Herzens"

Mit diesen ersten Worten der Regel des Hl. Benedikt möchte die Kulturkuratorin Birgit Gigler
in Straubing zu einer neuen Reihe besonderer Kirchenführungen und anschließenden guten Gesprächen in jeweils verschiedene Cafés einladen.

Die typische Silhouette Straubings ist ohne die vielen Kirchtürme kaum denkbar und so lässt sich wohl auch an keinem anderen Bauwerk die Geschichte der verschiedenen Kunstentwicklungen so gut ablesen.
Außerhalb der Gottesdienste können Sie mit interessierten
Teilnehmern sich in den großen Straubinger Kirchenbauten durch die verschiedenen Lichtstimmungen beeindrucken lassen um dabei der religiösen und historischen Bedeutung dieser wunderbaren begehbaren Denkmäler nachzuspüren. Dabei gibt es eine Menge zu entdecken,
wobei wir auch viel über die Menschen erfahren, durch deren Stiftungen einerseits die Bauten und ihre Ausstattungen in so reichem Maße erst ermöglicht wurden, sowie über die Künstler, die stets in jeder Epoche auf verschiedene Art und Weise miteinander wetteiferten,
Alles zur höheren Ehre Gottes so prächtig wie möglich zu gestalten.
Viele Kirchenbauten entstanden in der Zeit, als die meisten Kirchenbesucher noch nicht lesen konnten und die Messe in Latein gehalten wurde.
Eine farbenprächtige Symbolsprache voller Bilder erschloss einst den Kirchenbesuchern das Heilsgeschehen.
Seit wir lesen können, haben die meisten von uns verlernt, die Vielfalt der Symbole und die Wertigkeit der Farben zu verstehen.
Haben Sie Lust, mit der Kulturkuratorin Birgit Gigler auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen, altes Wissen, wieder neu zu entdecken?
Sie sind herzlich eingeladen

Ursulinenkirche
Da es im 17.Jh in Straubing noch keine Schule für Mädchen gab, bemühten sich die Bürger um die Ansiedlung eines Frauenklosters.
5 Ursulinen wurden in Landshut abgeworben, siedelten sich in der Nähe des Schlosses an und begannen mit dem Unterricht.
"Die armen riefen wir, die Reichen kamen von selber" erzählt von dem guten Zuspruch dieser neuen Bildungseinrichtung.
Die Kapelle des kleinen Klosters war ursprünglich in einem alten Pferdestall.
Doch man konnte den kurfürstlichen Salzstadl erwerben, der neben dem Klostergebäude lag. Die Oberin, eine Münchner Bürgermeisterstochter kannte die berühmten Baumeisterbrüder Asam, konnte sie für ihren Kirchenbau gewinnen und so entstand ein einmaliges Kleinod spätbarocker Kirchenbaukunst.
Mit welchen Mitteln erreichten die Gebrüder Asam die Illusion dieses ganz besonderen Kirchenraumes auf so kleiner Grundfläche?
Wie konnte das relativ junge Kloster sich diese berühmten Baumeister überhaupt finanziell leisten?
Weshalb wissen die Straubinger Ursulinen so viel über die Baumeister?
All diesen Fragen können Sie mit der Kulturkuratorin Birgit Gigler gemeinsam nachgehen.

Referentin:

Birgit Gigler, Kulturkuratorin

Datum Sa 09.02.19, 14.00 - 16.00 Uhr
Ort Ursulinenkirche, Straubing
Gebühr Spende erwünscht für die Museumspädagogik
Veranstalter KEB
Anmeldung nicht erforderlich

Hinweis: Treffpunkt um 14.00 Uhr in der Ursulinenirche. Anschließend ca. 15.15 Uhr gemeinsamer Besuch eines Cafes (wer möchte)