Di 06.03.12, 19.30 Uhr
Klimawandel und Gerechtigkeit - Gibt es eine ethische Verpflichtung zum Handeln?
Nach Ansicht der Deutschen Bischofskonferenz ist die gefährliche menschengemachte Veränderung des Weltklimas keine Naturkatastrophe, kein unabwendbares Schicksal, sondern eine „massive Ungerechtigkeit“, die bestehendes Unrecht noch verschärft. Was ist damit gemeint? Und weshalb ist das so? Wer sind die Hauptverursacher und wer die Hauptleidtragenden? Gibt es eine ethische Verpflichtung zum Handeln? Wie steht es um unsere Art des Wirtschaftens und unsere Form der Energieversorgung, wie um unser Konsum- und Mobilitätsverhalten? Was können, was müssen wir als staatliche Gemeinschaft, als Kirchen, Gemeinden, als Familien und als einzelne tun? Wenn es zutrifft, dass Klimaschutz „eine unaufschiebbare Aufgabe zur globalen Sicherung menschenwürdiger Existenz und zum Schutz der natürlichen Ökosysteme“ ist, dann dürfen wir nicht länger tatenlos zusehen.
Referent: Andreas Lienkamp, Prof. Dr. theol
Veranstalter: KEB
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